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ÜBER THOMAS H. LEMKE

Weiß der überhaupt, wie das richtige Leben läuft?

Coach & Berater, da denken viele an jemanden, der sich seinen Kopf mit Wissen vollgestopft hat, aber von der Praxis nicht viel versteht.

Bei mir ist das anders. Als thementreuer Seiteneinsteiger komme ich aus der Praxis und alles was ich heute tue, hat sich daraus entwickelt.
Die meisten Angebote sind entstanden, weil ich dazu nachgefragt wurde.

Seit 1991 begleite ich Menschen bei Ihren Entwicklungsprozessen, seit 2002 leite ich öffentliche Seminare.

Heute arbeite ich mit Teams und Führungskräften von Unternehmen und sozialen Trägern, coache Einzelpersonen zu beruflichen und persönlichen Themen und führe ein Veranstaltungsunternehmen.

Stichworte für meine Art zu arbeiten sind:

– praxisorientiert
– nachhaltig
– ganzheitlich (mit Körper, Verstand und Geist)

Ich lebe und arbeite in Dresden und habe 3 zum Teil bereits erwachsene Kinder.
Ich mag Musik, bin einige Jahre mit einer Band aufgetreten und greife manchmal in geselliger Runde auch heute noch gern zur Gitarre.

Zu mir – die kurze Variante:

  • Mehrere Jahre Tätigkeit in der Wirtschaft in unterschiedlichen Positionen (z.T. mit Personalverantwortung) in verschiedenen Branchen (Metallverarbeitung, Finanzen, Marketing, Verkauf, Bau, Transportgewerbe)
  • ab 1991 erste berufliche Selbständigkeit
  • in der Praxis gewachsene Beratungskompetenz
  • seit 1992 Selbsterfahrung und Weiterbildung in verschiedenen Methoden von Beratung und Therapie
  • seit 1998 aktiv in der Männerarbeit (geschlechtsspezifische Arbeit mit Männern)
  • regelmäßige Weiterbildung, Fachaustausch und Intervision mit erfahrenen Kollegen
  • seit 2003 Beratung & Coaching, seit 2006 in eigener Praxis in Dresden
  • Mitbegründer und-initiator mehrerer Organisationen/Projekte im Sozialbereich
  • seit 2007 Leiter des DISA – Dresdner Institut für Systemisches Arbeiten
  • seit 2008 zertifizierter systemischer Therapeut und Berater (SG)
  • seit 2009: Mitinhaber von lemke + lemke
  • 2010/2011 Weiterbildung in OrganisationsAufstellungen bei Dr. Gunthard Weber und Claude Rosselet
  • 2011/2012 Weiterbildung „Persönliche Präsenz in der Arbeit mit Gruppen, in Beratung und Therapie“ bei Thomas Prattki, London International School of Performing Arts

Zu mir – die ausführliche Variante

1967 geboren, ging ich in Dresden auf die Oberschule. Das hieß damals: 10 Jahre lang in derselben Klasse lernen.

Zwei Wege zu Abitur und Studium gab es:
Die besten zwei Schüler der Klasse wechselten ab der 9.Klasse auf die Erweiterte Oberschule (vergleichbar dem heutigen Gymnasium). Da war ich leistungsmäßig nicht dabei.
Der zweite Weg: 3 weitere Schüler der Klasse bekamen die Berechtigung zur „Berufsausbildung mit Abitur“, wobei man innerhalb von 3 Jahren einen Berufsabschluss und das Abitur erwarb.
Dort wäre ich dabei gewesen, wenn… ja, wenn ich mich für 3 Jahre zur „Volksarmee“ verpflichtet hätte.
Doch Soldat sein war nun wirklich nicht mein Ding.

Jedoch:
Handwerk hatte auch damals goldenen Boden. Ich lernte einen handwerklichen Beruf, Mechaniker für Uhrenteile, in Glashütte und beendete als einer der Besten der Klasse.
Der Job danach in der Handwerkerabteilung eines Produktionsbetriebes war nicht nur profitabel (man hatte immer etwas zu tauschen) sondern auch menschlich interessant.
Schon hier spürte ich: Das ticken von Menschen interessiert mich mehr, als das Ticken von Uhren.

Der Studienwunsch flammte wieder auf, Psychologie und Philosophie hätten mich interessiert und da ich im Lande keine Möglichkeit sah, dem nachzugehen, stellte ich einen Ausreiseantrag, versuchte also, nach Westdeutschland überzusiedeln.
(Dass deswegen meine Eltern auf ihren Arbeitsstellen Rede und Antwort stehen mussten und mit Entlassung bedroht wurden, gehörte zu den damaligen Verhältnissen dazu.)

Bis so ein Antrag genehmigt wurde, das dauerte in der Regel Jahre. Also hieß es bis dahin: Einfach weiterleben und lernen.

Meine erste Tochter wurde geboren und in diese Zeit erreichte uns die „Wende“ mit neuen Chancen und Möglichkeiten.
Begeistert wechselte ich den Beruf: Ich wurde selbständiger Handelsvertreter, zum Teil mit Führungsverantwortung. Das hat mit Menschen zu tun, dachte ich.
Bei den zahlreichen Verkaufstrainings interessierte mich dann immer, wo unsere Trainer das gelernt haben was sie weitergaben und aus welchen Quellen sie schöpften.

Zugegeben: Ich war nicht der Starverkäufer. Einmal, als ich wegen zu niederiger Ergebnisse gefeuert wurde, sagte mir mein Chef einen Satz, der mir hätte Hinweis auf meinen heutigen Beruf sein können: „Herr Lemke, eigentlich hätte ich Sie schon vor einem halben Jahr feuern müssen, aber ich habe den Eindruck, die anderen bringen bessere Ergebnisse, wenn Sie dabei sind.“

Doch ich erkannte dies damals noch nicht. Ich überlegte, wie ich meinen Wissendurst weiter stillen und parallel dazu meine Familie ernähren konnte. Und begann, als Taxifahrer zu arbeiten.
Aus heutiger Sicht: Das war eine äußerst bereichernde Lebensschule. Es machte mir Spaß die Menschen und die Parallelgesellschaften in den langen dunklen Nächten Dresdens zu studieren. Ich bekam als Außenseiter Einblick in so viele verschiedene Lebenswelten, dass meine Arbeit noch heute davon profitiert.

In dieser Zeit begann es auch, dass mehr und mehr Freunde und Bekannte zu mir kamen, um ihre beruflichen Vorhaben besprechen.
Parallel dazu las ich Bücher und besuchte weiterhin Seminare und Weiterbildungen zu NLP, Transaktionsanalyse, Familienaufstellungen, Mitarbeiterführung und begann dann 2002 mit Freunden erste Seminare in der Männerarbeit anzubieten.

Als ich einem Stammgast , Inhaber eines bekannten mittelständischen Bauunternehmens, sagte, dass ich mich nun auch hauptberuflich verändern wolle, engagierte er mich vom Lenkrad weg in sein Internet-StartUp fürs Marketing. Aus technischen Gründen kommt das ganze nicht zum Laufen. Da unterstützte ich derweil die Führungskräfte des Bauunternehmens, sich für die Marktwirtschaft fit zu machen und das Verkaufen Ihrer Dienstleistung zu lernen.

Bald wurde mir eine feste Stelle in der Struktur des Unternehmens angeboten. Doch der Wunsch, mich weiterhin noch mehr mit psychologischen Themen zu beschäftigen war stärker und ich nahm meinen Abschied. Die Selbständigkeit ruft wieder.
Noch schnell ein Jahr lang Internet-Knowhow gelernt, dann geht es los.

„Marketing- und Veranstaltungsservice“ steht 2003 auf der Gewerbeanmeldung. Ich berate zu Marketing und Internet, organisiere Veranstaltungen und coache Menschen zu beruflichen und persönlichen Themen.
Das Engagement in der Männerarbeit läuft weiter, mit Seminaren und der Mitorganisation zweier Bundesweiter Treffen, und ich gründe zwei soziale Träger mit („Männernetzwerk Dresden“, Familienbildungszentrum jipz).

Immermehr Menschen kommen und wollen beraten werden und ich beginne 2005 eine Weiterbildung: „Systemischer Therapeut und Berater“ in Halle/Leipzig. Als Seiteneinsteiger muss ich dort erst in einem Bewerbungsgespräch persönlich überzeugen um angenommen zu werden. Im Kurs wird mir dann klar warum: Ich bin umgeben von vielen jungen klugen Menschen mit Uni-Abschlüssen, die viel mehr Theorien kennen als ich und eine Menge wissen. Doch als es dann ums praktische Tun geht, wird mir deutlich, wie wertvoll auch in diesem Kurs die Erfahrungen sind, die ich in der beruflichen Praxis und seit 1991 auch im Bereich Persönlichkeitsbildung und -entwicklung sammeln konnte.

2007 baue ich dann zusammen mit Kollegen das DISA-Dresdner Institut für Systemisches Arbeiten auf und leite es seitdem.

Seit 2014 arbeite ich nun auch regelmäßig in Leipzig.

Die Form hat sich geändert, der Inhalt ist geblieben:
Als Coach, Berater und Seminarleiter bin ich Seiteneinsteiger – meinem Thema „Wie ticken Menschen?“ bin ich seit fast 30 Jahren treu.

Ich freue mich darauf, auch Sie begleiten zu dürfen.

Herzlichst Ihr
Thomas H. Lemke